Politische Jugendbildung ist eine gesellschaftliche Daueraufgabe

Angesichts großer gesellschaftlicher Herausforderungen wie Demokratieskepsis, Rechtspopulismus, Integration von Neuzugewanderten oder gesellschaftlichen Veränderungen durch Digitalisierungsprozesse kommt der politischen Jugendbildung, mehr denn je, eine besonders wichtige Rolle zu.

Volkshochschulen sind zusammen mit Jugendbildungsstätten, Bildungswerken, Akademien, Vereinen und Fachorganisationen Teil eines Netzwerks, das bundesweit Jugendliche aus unterschiedlichen sozialen Milieus mit Angeboten politischer Jugendbildung erreicht.

Jedes Jahr fördert die Zentralstelle für politische Jugendbildung im Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) 100 bis 150 Maßnahmen der Volkshochschulen. Bis zu 3000 junge Menschen von 10 bis 26 Jahren profitieren davon. Das Projekt wird aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Um Qualität und Quantität des dringend notwendigen Angebots zu erhalten und eine Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes zu gewährleisten, setzt sich der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) mit der Gemeinsamen Initiative der Träger Politischer Jugendbildung im Bundesausschuss politische Bildung (GEMINI) in einem aktuellen Positionspapier für die weitere Stärkung der politischen Jugendbildung ein.

Das vollständige Positionspapier ist abrufbar unter www.politischejugendbildung.de/fileadmin/content/Publikationen/Positionspapier_2018_10-final_docx.pdf