Volkshochschulen

Alle kennen die Volkshochschule. Nur sie bietet flächendeckend ein derart breites Spektrum an Weiterbildung, welches für jeden Menschen das passende Bildungsangebot bereithält.

In Deutschland sind die Volkshochschulen seit mehr als 60 Jahren im Alltag fest verankert. Ihre Erfolgsgeschichte ist untrennbar verbunden mit gelebter Demokratie.

Ihren Bildungsauftrag leiten sie aus den Prinzipien der Aufklärung und den universalen Menschenrechten ab. Sie stehen für das Recht auf Bildung, die Möglichkeit, lebenslang lernen zu können, und für Chancengerechtigkeit, kurz: für die Umsetzung des humanistischen Gedankenguts heute und in der Zukunft.

VHS in Zahlen (Stand 2015)

• 905 Volkshochschulen, die sich mehrheitlich in kommunaler Trägerschaft befinden oder in gemeinnützigen Rechtsformen organisiert sind
• 3.028 regionale Außenstellen
• 667 Leiterinnen und Leiter
• 3.375 hauptberuflich pädagogische Beschäftige
• 4.049 Verwaltungsmitarbeiterinnen und –mitarbeiter
• 192.000 Honorarkräfte für die Veranstaltungen
• 16,8 Millionen Unterrichtsstunden
• rund 9 Millionen Teilnahmen

Finanzierung (Stand 2015)

Die Volkshochschulen finanzieren sich aus den Teilnahmegebühren (ca. 40%), öffentlichen Zuschüssen von Kommunen (ca. 27%) und Ländern (ca. 14%) sowie Drittmittel aus SGB-III, Bundes- und EU-Mittel (ca. 19%).

Träger bzw. Rechtsform der Volkshochschulen (Stand 2015)

Angaben in %

39,9  Gemeinden
32,2  eingetragener Verein
13,6  Landkreis
8,0    Zweckverband
4,8    GmbH oder sonstiger privater Träger
1,6    VHS in Stadtstaat

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