Sprachen
Die zunehmende Internationalisierung von Wirtschaft und Kultur, die wachsende Mobilität in Europa, die Notwendigkeit von gesellschaftlicher Integration angesichts der Migrationsbewegungen erfordern immer bessere Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen. Die Europäische Union fasst ihr sprachenpolitisches Ziel in der Formel „1+2“ zusammen: Alle sollten die Muttersprache und zwei Fremdsprachen beherrschen. Wie keine andere Bildungseinrichtung unterstützen die Volkshochschulen die Menschen dabei, dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen. Die Volkshochschule ist die größte deutsche „Sprachenschule“ mit einem Angebot von mehr als 50 Sprachen und jährlich rund 1,8 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Die deutlichen Zeichen der Globalisierung sind sichtbar: Neben den häufig unterrichteten Fremdsprachen Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch wächst die Nachfrage nach anderen, etwa den skandinavischen Sprachen, Türkisch, Japanisch, Chinesisch oder Arabisch.
Die Volkshochschulen steigern kontinuierlich die Qualität ihres Sprachenprogramms, vor allem durch die Weiterentwicklung moderner Fremdsprachendidaktik und -methodik, die entsprechende Fortbildung der Lehrkräfte und die Ausdifferenzierung des Angebots. Frühzeitig setzten sie den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) um und übernahmen damit international vergleichbare Niveaustufen. An Volkshochschulen lassen sich alle international relevanten Sprachzertifikate erwerben. Das umfangreichste Spektrum aufeinander abgestimmter Sprachprüfungen in Europa bietet mit zehn Sprachen die telc GmbH an.

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