Politische Bildung
Volkshochschulen sind Orte der Demokratie. Sie schaffen mit offenen Bildungsangeboten und beteiligungsorientierten Angeboten Raum für Auseinandersetzungen und Verständigung. Das Programmangebot im Fachbereich „Politik – Gesellschaft – Umwelt“ fördert die Teilhabefähigkeit, die kritische Auseinandersetzung mit politischen Themen und regt zur Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben an. Immer mehr an Bedeutung gewinnt in der Arbeit der VHS eine besondere Form der Partizipation: das bürgerschaftliche Engagement. Hier bieten sie Orientierung, Qualifizierung und Begleitung.
In den vergangenen Jahren ist der Anteil politischer Bildung in den VHS kontinuierlich auf etwa 2 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestiegen. Volkshochschulen bieten nicht nur Abendveranstaltungen an, sondern auch Studienreisen und Studienfahrten sowie Ausstellungen, die mit einem Begleitprogramm politischer Bildung flankiert werden. In der politischen Bildung nehmen VHS besonders ihre kommunale Verantwortung ernst. Dies zeigen Programme wie „Mehr Frauen für unsere Stadt“, in dem Frauen für ein Engagement in der Kommunalpolitik vorbereitet werden. Dies gelingt ebenfalls durch Konzepte wie das „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ <xml></xml><xml></xml>– oder den so genannten „Demokratieführerschein“: ein Angebot der außerschulischen politischen Bildung, das Jugendlichen Beteiligungsmöglichkeiten in ihrem direkten Lebensumfeld, ihrer Kommune, aufzeigt.
In diesem Fachbereich ist seit über 50 Jahren das Förderprogramm Politische Jugendbildung im DVV angesiedelt, das mit Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes Bildungsangebote für junge Menschen bis 26 Jahre fördert.

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